2010-03-30
Ehemaliger Punk-Rocker motiviert zur echten Nachfolge
Nathan Renner, vor etwas mehr als zehn Jahren noch Punk-Rocker und jetzt Senior-Pastor (was so viel wie leitender oder erster Pastor heißt) der Adventgemeinde in Sonora, California, USA, und dazu noch Mitbegründer (mit seinem Freund David Asscherick) der Missionsschule ARISE, war der Sprecher der diesjährigen Frühjahrs-Gebetswoche in Bogenhofen vom 14.-20. März.
Seine unbedingte Bibelbezogenheit, sein tiefes Verständnis auch nicht so einfacher Texte und seine Anwendungen auf die Praxis des Christenlebens machten seine Ansprachen zu wertvollen Fundgruben der Besinnung auf den persönlichen Glauben. In Römer 5 dürfen wir die Rechtfertigung durch Christus verstehen, die nicht abhängig ist von dem, was wir tun, sondern allein von der Gnade Gottes. In Römer 7 erkennen wir die wahre Freiheit vom Gesetz, die neues Leben als erlöster Mensch bedeutet, der das Gesetz immer mehr verinnerlicht. In Römer 8 wird erklärt, wie wir durch den Geist (!) die Taten des Fleisches töten müssen, um wahrhaft mit Christus zu leben. In 2. Korinther 5 wird deutlich, dass das neue Leben in Christus uns in eine neue Aufgabe führt, nämlich die, Botschafter der Versöhnung zu sein. In Römer 12 geht es um die völlige Hingabe an Gott, das Aufgeben der eigenen Selbstbestimmung und die dadurch werdende Erkenntnis, was wahre Anbetung in Wirklichkeit ist.
Die Frage, welche Gründe es gibt, ein Siebenten-Tags-Adventist zu sein, beantwortete Nathan Renner nicht mit den sonst üblichen Lehrpunkten, sondern mit einem Gang durch das Alte Testament, bei dem er aufzeigte, wie Gott immer Leute hatte, die sich an das hielten, was er sagte. In der Offenbarung wird uns schließlich mitgeteilt, dass es in der letzten Zeit der Menschheitsgeschichte auch eine Gruppe von Menschen geben wird, die Gott beim Wort nehmen und geduldig auf die Wiederkunft, den Advent, Christi warten.
In dieser Gebetswoche haben sich viele für ein konkretes Leben mit Jesus entschieden und wollen die Bibel noch besser kennenlernen, 26 davon haben den Wunsch geäußert, bald die biblische Taufe zu erleben.
Bilder
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(Bildquelle: Markus Schell, Florian Huber)























































